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Vitamin C

Vitamin C ist lebensnotwendig für den Menschen. Ein ausgeprägter Mangel wird als Skorbut bezeichnet. Diese Krankheit gab dem Vitamin C seinen eigentlichen Namen: Ascorbinsäure.

Symptome eines ausgeprägten Vitamin-C-Mangels haben vor allem mit einer gestörten Kollagenbildung zu tun und betreffen deshalb vor allem Bindegewebe, Blutgefäße, Knorpel und Knochen. Hierzu gehören v.a. Einblutungen in die Haut, entzündetes und blutendes Zahnfleisch – bis hin zum Zahnausfall, Gelenkergüssen, Schmerzen der Gelenke, Knochen und Muskeln sowie schlecht heilenden Wunden. Allgemeine Vitamin-C-Mangel-Symptome sind Schwäche, Müdigkeit, Infektanfälligkeit und auch psychische Beschwerden wie depressive Verstimmungen.

Eine der wichtigsten Ursachen für einen Mangel an Vitamin C ist die zu geringe Aufnahme von frischem Obst und Gemüse. Das heißt: Ein Vitamin-C-Mangel kann in den meisten Fällen durch eine optimale und gesunde Ernährung verhindert werden.
Aber auch chronische Entzündungen im Körper können zu einem Vitamin-C-Mangel führen, da Entzündungen meist mit einem Mehrbedarf an diesem Vitamin einhergehen.

Eine wichtige Ursache für einen Vitamin-C-Mangel stellen auch Magen-Darm-Erkrankungen mit Entzündungen der Schleimhäute im Magen-Darm-Bereich dar: Sie können verantwortlich dafür sein, dass die Ascorbinsäure, die eventuell sogar täglich und ausreichend mit der Nahrung aufgenommen wird, gar nicht von den Darmschleimhäuten aufgenommen und damit dem Blut und den Körperzellen zur Verfügung gestellt werden kann. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, kann es daher nötig sein, die Aufnahme über die Nahrung vorbeugend zu erhöhen – zum Beispiel in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Möglicherweise ist es aber auch bei einem ausgeprägten Mangel nötig, den Verdauungstrakt zu umgehen und die Vitamine in Form einer Injektion oder Infusion zu geben. Anfällige Personengruppen für einen Vitamin-C-Mangel sind auch Menschen mit chronischen Erkrankungen und Senioren.

Wie hoch ist der tägliche Vitamin C Bedarf?

Der menschliche Körper kann Vitamin C nicht selbst produzieren und er kann auch keine Speicher anlegen, wie beispielsweise für Vitamin B12. Deshalb muss es dem Organismus ständig durch eine gesunde Ernährung zugeführt werden. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt Männern die Aufnahme von 110 Milligramm Vitamin C pro Tag, Frauen hingegen benötigen mit 95 Milligramm etwas weniger. Kinder haben ebenfalls einen geringeren Tagesbedarf. Raucher (DGE: Männer 155 mg, Frauen 135 mg), Schwangere und stillende Mütter brauchen hingegen deutlich mehr. Ganz wichtig dabei: Diese Werte beziehen sich auf Gesunde. Bei vielen Krankheiten steigt der Vitamin-C-Bedarf enorm an.

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